Maspalomas - Das Traumziel für alle Urlauber auf Gran Canaria



El Faro Leuchtturm

Seezeichen und Wahrzeichen von Maspalomas zugleich ist der Leuchtturm El Faro, der an der Südspitze der Dünen, in der Ferienanlage El Oasis steht und den südlichsten Punkt der Kanarischen Inseln bildet. Mit seinen 68 Metern Höhe ist er das größte Gebäude in der Umgebung und sticht auffällig aus der Landschaft hervor. Auch die Küstenlinie von Cran Canaria wird durch seine imposante Erscheinung wesentlich mitgeprägt. Erbaut wurde der Turm in der Zeit von 1886 bis 1889 von Juan de Leon y Castillo, einem kanarischen Ingenieur. So ist er gleichzeitig ein Zeuge historischer Baukunst und wird auch deshalb von den Touristen auf Maspalomas zum beliebten Fotomotiv gewählt. Seit 1890 ist er in Betrieb und dient auch heute noch als Seezeichen. Die Automatisierung des Betriebes erfolgte 1996.

Für den Bau musste seinerzeit eine Stelle gefunden werden, die den richtigen Untergrund für die Fundamentierung bot und an der sich keine „wandernden“ Dünen“ befanden. Das Gelände, auf dem das rechteckige Haus steht, welches das Fußgestell des Leuchtturms bildet, ist 35 Meter breit und 36,50 Meter lang. Das zweistöckige Haus bietet dem Turm zusätzlich Standsicherheit. Ingenieur und Leuchtturmwächter samt Familien sollten in diesem Haus ausreichend Platz finden. Das Haus besitzt ein Lager, einen Reinigungsraum, eine Küche und zwei Toiletten. Die Stockwerke sind in drei lange Säle gegliedert. Die obligatorische Leuchtturmtreppe führt hinauf in die Lichtkammer.

Turm, Treppe und Stützbalken sind aus flachen Quadersteinen errichtet, ebenso wie Tür- und Fensterpfosten, Sockel, Säulenfüße, Pilaster und Treppenabsätze. Außen besteht der Turm aus Mauerwerk. Bodenfliesen aus blauem Tuffstein zieren den Innenhof des Leuchtturms und den äußeren Bürgersteig sowie das Lager. Die Hafenmole, die als Hafenmauer mit Anlegestelle für die Schiffe aus Cran Canaria diente, ist mit Steinpflaster und Geröllsteinen versehen. Im Haus ist der Boden mit „Riga del pais“ Holz ausgelegt.

Insgesamt kostete der Bau damals 314.755,90 Peseten zuzüglich Enteignungsgebühr und Wegerecht-Zoll. Als beeindruckendes Monument der frühen Architektur und als wichtiges Seezeichen wurde er zum „Gut von kulturellem Interesse“ erklärt.

In direkter Nähe des Leuchtturms lädt der Faro Boulevard zum Flanieren ein. Über diese herrliche Meile kann der Besucher nach Meloneras und zu weiteren Stränden in der Nähe gelangen. Westlich des Leuchtturms liegt die Playa de las Mujeres, an die direkt die Playa de las Meloneras anschließt. Hier kann man einen unvergesslichen Tag mit langen Spaziergängen, traumhaften Stränden und viel Sonne verbringen. Natürlich kommt das leibliche Wohl auch nicht zu kurz, denn Snackbars und Cafés finden sich ausreichend entlang der Route.


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